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Israel - Einst und Heute

Wo immer man sich befindet in Israel, die Geschichte begleitet den Reisenden auf Schritt und Tritt: bei vom Wind verwehten Kreuzfahrerburgen entlang der Küste und alten Häfen, wo Seefahrer, Pilger und berühmte Reisende an Land gingen, in weiten Wüstenlandschaften, Heimat von Nomadenstämmen und Durchzugsroute fremder Armeen und Handelskarawanen, an Scheich Gräbern mit weißen Kuppeln, in idyllisch gelegenen Steinklöstern und antiken Synagogen mit bunten Mosaikornamenten.

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Die biblische Epoche

Israel - Einst und Heute

 

Wo immer man sich befindet in Israel, die Geschichte begleitet den Reisenden auf Schritt und Tritt: bei vom Wind verwehten Kreuzfahrerburgen entlang der Küste und alten Häfen, wo Seefahrer, Pilger und berühmte Reisende an Land gingen, in weiten Wüstenlandschaften, Heimat von Nomadenstämmen und Durchzugsroute fremder Armeen und Handelskarawanen, an Scheich Gräbern mit weißen Kuppeln, in idyllisch gelegenen Steinklöstern und antiken Synagogen mit bunten Mosaikornamenten.

 

Der Staat Israel wurde im biblischen Israel errichtet, im gelobten Land nach jüdischer Tradition, an der Geburtsstätte Jesu und wo nach islamischer Überlieferung Mohammed in den Himmel aufstieg. Israel, geografisch am Berührungspunkt von drei Kontinenten und zwei Meeren, ist auch Treffpunkt von Kulturen, Traditionen und Bräuchen, ein Land, das Heimat von vielen Menschen, sich wandelnden Kulturen und Religionen war und ist. Hier kreuzten sich antike Handelsrouten und Eroberungszüge fremder Armeen: Kanaaniter, Israeliten, Babylonier, Perser, Griechen, Römer, Araber, Kreuzfahrer, Osmanen und Briten kämpften auf dem kleinen begehrten Landfleck um die Herrschaft, bauten Festungen, Burgen und Schlösser.

 

 

Das Land Israel zwischen Besiedlung und Eroberung: Die biblische Epoche

 

Die Kanaaniter-Stämme waren die ersten Bewohner Israels und bevölkerten den größten Teil des Landes bis zum 2. Jahrtausend v. u. Z. Bereits in dieser frühen Epoche war das Land ein Treffpunkt verschiedener Kulturen, von Ägypten im Süden bis zu Assyrien, Mesopotamien und Kleinasien im Norden. Im 2. Jahrtausend v. u. Z. wurde das Land dann von mehreren fremden Stämmen heimgesucht, unter ihnen die aus der Ägäis stammenden Philister, die sich in der südlichen Küstenebene niederließen und die Israeliten aus Mesopotamien, die im Hügelland siedelten. Die Israeliten, auch als „Söhne Israels“ bekannt, lebten in 12 Stämmen, die gegen Ende des 2. Jahrtausends vor der Zeitrechnung von Saul, dem ersten König von Israel, vereinigt wurden. Sein Nachfolger David machte das Land zum Großreich und kürte die damalige Jebusiterstadt Jerusalem zu seiner Hauptstadt. Dort errichtete später König Salomo den Tempel, den Aufbewahrungsort der Bundeslade. Nach Salomos Tod zerfiel das Reich in zwei Teile: Die zehn nördlichen Stämme bildeten fortan das Königreich Israel, und die zwei verbleibenden Stämme das Königreich Judäa. 721 v. u. Z. wurde das Königreich Israel von den Assyrern erobert. Die zehn Stämme wurden ins Exil vertrieben und gelten bis heute als „verloren“. 586 v. u. Z. fiel das Königreich Judäa den Babyloniern in die Hände. Der Tempel wurde zerstört und die zwei verbliebenen Stämme ins babylonische Exil verschleppt.

 

Zwischen den Großmächten: Babylon, Persien und Byzanz

Im Jahre 539 v. u. Z. wurde Babylon von den Persern erobert, worauf die Judäer im babylonischen Exil wieder nach Jerusalem zurückkehren durften, das nun Teil des persischen Reichs war. Jerusalem wurde wieder aufgebaut und der Zweite Tempel errichtet. 333 v. u. Z. eroberte Alexander der Große das Persische Reich, einschließlich des Landes Israel. Nach der römischen Eroberung 66 v. u. Z. durch Pompejis blieb das Land zwei Jahrhunderte lang ein von jüdischen Königen regierter römischer Vasallenstaat. In dieser Zeit war das Land von Unruhen, Aufständen und anderen Erschütterungen geprägt: 70 n. u. Z. zerstörten die Römer den Zweiten Tempel nach der Niederschlagung eines jüdischen Aufstandes, und nach einem weiteren Aufstand im Jahre 135 gingen die Juden endgültig ins Exil. Jerusalem wurde dem Erdboden gleichgemacht und als römische Stadt wiederaufgebaut.
Bei der Geburt von Jesus Christus stand das Land unter römischer Herrschaft, doch es sollte noch drei Jahrhunderte dauern, bis das Römische Reich das Christentum tolerierte. Als es dann von Byzanz zur Staatsreligion erklärt wurde, begann sich die Auffassung des Landes Israel als Heiliges Land zu entwickeln. Es wurde zum wichtigen Pilgerzentrum, und überall im Land schossen Kirchen und Klöster aus dem Boden. Aus jener Zeit stammen Teile der Grabeskirche in Jerusalem und der Geburtskirche in Bethlehem. Überreste der ursprünglichen Bauten dieser Epoche finden sich auch in der Wüstenoase Ovdat, bei den Thermalquellen von Chamat Gader am Fuße der Golanhöhen, im Kloster Kapernaum am See Genezareth sowie in Latrun, auf halbem Weg von Jaffa nach Jerusalem.


Zwischen Orient und Okzident: Von der islamischen Eroberung bis zu den Kreuzfahrern

Im Jahr 640 wurde das Land vom muslimischen Kalifen Omar erobert. Die damit eingeleitete islamische Herrschaft über das Heilige Land war als Brücke zwischen Orient und Okzident von größter Bedeutung für die ganze Region. Ein reger Austausch von Waren, religiösen Kunstgegenständen, Kultur und Wissenschaft zwischen dem Orient und Europa setzte ein, zur gegenseitigen Bereicherung.
Nach islamischer Überlieferung stieg der Prophet Mohammed von Jerusalem zum Himmel auf, so dass die Stadt daher im Islam als drittheiligste Stadt gilt. In der Frühzeit der islamischen Herrschaft hatten Christen noch Zutritt zu Jerusalem. Erst als sich dies Ende des 11. Jahrhunderts änderte, rief Papst Urban II. zur Befreiung des Heiligen Landes vom Islam auf und leitete damit die Kreuzzugsbewegung ein. Der erste Kreuzzug endete 1099 mit der Eroberung Jerusalems. In der Kreuzfahrerperiode entwickelte sich das Land zu einem bedeutenden Handelszentrum und Schnittpunkt wichtiger Handelsrouten zwischen China, Indien, Madagaskar, Afrika und europäischen Märkten. Die Kreuzfahrerstädte wurden zu Handelstreffpunkten von muslimischen, armenisch-christlichen und europäischen Händlern. Überreste dieser Städte sind in Akko (Acre), Caesarea, Jerusalem, Latrun und Kilat Nimrod zu besichtigen. Diese Epoche war jedoch nur von kurzer Dauer. 1187 wurden die Kreuzfahrerarmeen in der Schlacht von Hattin am See Genezaret von Saladin geschlagen. Diese Niederlage führte zu weiteren Niederlagen und schließlich in der Schlacht von Akko 1291 gegen ein Mamelucken Heer zum endgültigen Verlust des Heiligen Landes. Mit dem Beginn der mameluckischen Herrschaft büßte das Land wirtschaftlich und politisch an Bedeutung ein. Daran änderte auch die osmanische Eroberung 1517 nichts. Das Land Israel verkam zu einer abgelegenen Provinz des Osmanischen Reiches, und abgesehen von einem dünnen, wenn auch steten Pilgerstrom zu den Stätten der drei monotheistischen Religionen, versiegte der Verkehr zwischen Ost und West durch das Land Israel fast ganz.
 

Vom Altertum zur Moderne: Das britische Palästinamandat und die Gründung des Staates Israel

Der Wendepunkt in der Bedeutung des Landes Israel kam mit der Ankunft von Napoleon im Jahre 1799. Napoleons Orientfeldzug führte dem Westen die strategische und wirtschaftliche Bedeutung des Landes erneut vor Augen, worauf dessen Präsenz in diesem Landstrich wieder zunahm. Neue Verkehrs- und Kommunikationswege wurden erschlossen und christliche Missionen ließen sich im Lande nieder. Der Pilgerstrom schwoll wieder an und die jüdische Einwanderung begann. Diese und andere Entwicklungen weckten das Interesse des Okzidents am Heiligen Land wieder und führten schließlich zur britischen Besetzung 1918 gegen Ende des Ersten Weltkrieges.
Als im Jahre 1948 das britische Mandat ablief, wurde der Staat Israel gegründet. In der Unabhängigkeitserklärung heißt es: „Der Staat Israel wird der jüdischen Einwanderung und der Sammlung der Juden im Exil offen stehen. Er wird sich der Entwicklung des Landes zum Wohle aller seiner Bewohner widmen. Er wird auf Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden […] gestützt sein. […] Er wird Glaubens- und Gewissensfreiheit, Freiheit der Sprache, Erziehung und Kultur gewährleisten, die Heiligen Stätten aller Religionen unter seinen Schutz nehmen…“
 
Der Staat Israel, errichtet am Berührungspunkt von Kontinenten, Völkern und Kulturen, verkörpert diese Vielfalt bis zum heutigen Tag: Die Landesbevölkerung setzt sich aus Menschen verschiedener Herkunft und Religionen zusammen, aus Gläubigen und Menschen mit säkularem Weltbild, aus muslimischen und christlichen Arabern, Drusen, Beduinen, Tscherkessen, Samaritanern und Juden aus siebzig verschiedenen Diasporagemeinschaften in Ost- und Westeuropa, Nordafrika, Asien und Nord- und Südamerika. Sie alle besiedeln das ganze Land – die Negev-Wüste und die Arawah, Galiläa und Mittelmeerküste, Moschawim und Kibbuzim, pulsierende Städte und beschauliche Dörfer – und gehen ihren Beschäftigungen in Industrie, Handel, Landwirtschaft und Wissenschaft nach. Die Kulturen, Völker und Religionen in Israel haben eine Vielfalt von Traditionen, Künsten und Bräuchen hervorgebracht, die Heiliges und Profanes, Vergangenheit und Moderne, Orient und Okzident verkörpern. 

 

 Sites & Attractions

 
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